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Mobiliarvollstreckung in der kommunalen Praxis – eine Notwendigkeit!

 

 

 

Die in den letzten Jahren durch relativ bequemere und effektivere Pfändung von Geldforderungen in ihrer praktischen Bedeutung zurück gedrängte Sachpfändung könnte in der Zukunft wieder stark an Bedeutung gewinnen, denn häufig ist beim Vollstreckungsschuldner kein pfändbares Geldvermögen oder –forderungen vorhanden Häufig schreckt man vor dieser Vollstreckungsmöglichkeit zurück. Warum? Keine Pfandkammer. Wie soll der Wert ermittelt werden? Wie verwerten? All diese Fragen sprechen gegen diese Art der Vollstreckung. Aber, manche Gegenstände sind klein (Handy) und doch werthaltig. Auch eine Sicherung mittels Pfandsiegel recht schon aus. Bei der Verwertung auch schon mal daran gedacht, Partner (Second Hand Shops) zu finden über Internet zu versteigern und Werte ermitteln.

 

 

 

Folgender Seminarinhalt ist vorgesehen:

 

  • juristische Sicht
  • Voraussetzungen, Eigentumslage – Gewahrsam i.S. 1006 BGB, pfändbarkeit, Übermaßverbot
  • Durchführung der Pfändung, Inbesitznahme, Belassen beim Schuldner, Pfandzeichen, Vollstreckungsprotokoll, Verwertungen
  • psychologische Sicht
  • Wirkung des Tätigwerdens, psychologischer Druck, der zur Zahlung bewegt, Pfändungshindernisse
  • Tips zur Bewertung und Verwertung
  • Werteinschätzung, Verwertung – Versteigerung (z.B. übers Internet), freihändiger Verkauf u.a.

 

 

Neben der theoretischen o.g. Darstellung soll der Nachmittag des Seminartages dazu genutzt werden, dass ein Vollstreckungsbediensteter aus seiner praktischen Erfahrung u.a. darstellt: Die Verwendung von Ventilwächtern, Sachpfändung (Auto, Boot, Möbel) und deren Verwertung, Versteigerung eines Pferdes u.a.m..

 

 

 

Zielgruppe:

 

  • Das Seminar wendet sich an alle Mitarbeiterinnen der Vollstreckungsbehörden, ist aber auch sehr zu empfehlen für die Mitarbeiterrinnen der Fachämter.

 

 

 

 

 

Dauer des Seminars:  7 Zeitstunden