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Arbeitnehmerhaftung

 

 

 

Der TVöD hat gegenüber den Regelungen des BAT/BATO im Falle der Arbeitnehmerhaftung zu einer gewissen Verschlechterung der Situation der Arbeitnehmer des öffentlichen Dienstes geführt. Gab es bei der Haftung in der Vergangenheit (nach BAT) grundsätzlich den Verweis auf die beamtenrechtlichen Regelungen, ist dies im TVöD nicht mehr enthalten.

 

Unter Arbeitnehmerhaftung versteht man in der arbeitsrechtlichen Literatur und Rechtssprechung die Folgen, die den Arbeitnehmer betreffen, so fern er bei seiner betrieblichen Tätigkeit eine Pflichtverletzung begeht und einen Schaden verursacht. Grundsätzlich greift als Haftungsgrundlage das bürgerliche Gesetzbuch.

 

Um aber erhebliche finanzielle Auswirkungen gegen Arbeitnehmer zu dämpfen, hat die Rechtssprechung eine Haftungserleichterung entwickelt. Das Seminar soll den Umfang der Arbeitnehmerhaftung den Teilnehmern darstellen.

 

 

 

 Folgender Seminarinhalt ist vorgesehen:

 

 - Grundsatz der Arbeitnehmerhaftung

 - gesetzliche Ausgangslage, Richterrecht, betriebliche Tätigkeit

 - Haftungsregeln: Grad des Verschuldens, (leichte Fahrlässigkeit normale – mittlere –

  Fahrlässigkeit, grobe Fahrlässigkeit, besonders grobe Fahrlässigkeit, Vorsatz)

 - Weitere Abwägungskriterien

 - Beweislast

 - Mankofälle, Versicherungseintritt, 

    •         besonders gefährdete Berufsgruppen, Haftung im Außenverhältnis,

      Zielgruppe:
  • MitarbeiterInnen in der Personalverwaltung, Mitglieder der Personalvertretung und natürlich alle Führungskräfte der öffentlichen Verwaltung sowie weitere interessierte Personen